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Ausgangszustandsbericht: Bürokratischen Aufwand vermindern!

 

Ausgangszustandsbericht – ein komplexes Wort für einen einfachen Sachverhalt: Der Gesetzgeber verpflichtet Unternehmen bestimmter produzierender Branchen dazu, den Grund und Boden nach Stilllegung von Produktionsanlagen in den ursprünglichen Zustand zurückzuführen.

Dafür muss man jedoch wissen, wie der Zustand zuvor war. Darum der Ausgangszustandsbericht (AZB). Er dokumentiert die Untersuchung von Boden und Gewässer vor Inbetriebnahme der so genannten IED-Anlagen – und zwar in Bezug auf die eingesetzten und produzierten Stoffe.

Seit Inkrafttreten der IED-Richtlinie steht der bürokratische Aufwand im Brennpunkt der Kritik. Dieser lässt sich jedoch durch ein intelligentes Behördenmanagement deutlich reduzieren. Als Sachverständiger nach § 18 Bundes-Bodenschutzgesetz stehe ich Ihnen mit pragmatischen Lösungen gerne zur Verfügung.

Worum geht es?

Im Jahre 2013 ist sie in Kraft getreten – die Industrie-Emissions-Richtlinie.
Die auch IED genannte Norm regelt Genehmigung, Betrieb, Überwachung und Stilllegung von Industrieanlagen innerhalb der Europäischen Union. 
Sie übernimmt die Bestimmungen vieler bis dahin gültiger Richtlinien, führt jedoch auch neue Regelungen ein. Hierzu gehört die Durchführung eines Ausgangszustandsberichts im Sinne eines vorsorgenden Umweltschutzes.

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Wer oder was ist betroffen?

In 2013 hat der Gesetzgeber die europäische Industrie-Emissions-Richtlinie (IED-Richtlinie) in deutsches Recht überführt.
Ob Neu- oder veränderte Anlagen – sofern hierbei gefährliche Stoffe eingesetzt oder hergestellt werden, gilt es im Vorfeld der Inbetriebnahme einen Ausgangszustandsbericht zu erstellen.

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Vorgehensweise

Zentrales Moment meiner Arbeit ist die möglichst frühe Einbeziehung der zuständigen Behörden. Das reduziert den Aufwand Ihres Unternehmens deutlich. Ich arbeite seit vielen Jahren vertrauensvoll mit den unterschiedlichen Behörden zusammen, kenne ihren spezifische Anforderungen und sichere so Ihrem Unternehmen spürbare Effizienzgewinne.


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Ablauf

Untersuchungskonzept

Zunächst wird ein Untersuchungskonzept angefertigt, in dem geprüft wird, ob die Erstellung eines AZBs für die Anlage erforderlich ist. Das Untersuchungskonzept ist speziell auf das Anlagengrundstück, den vorgesehenen Anlagenbetrieb und die in der Anlage verwendeten Stoffe ausgerichtet. 

Ausgangszustandsbericht

Auf Grundlage des Untersuchungskonzepts erfolgt die Erarbeitung des Ausgangszustandsberichts. Dieser erfasst alle Informationen bezüglich der anlagenspezifischen Gefahrstoffe, ihrer Prüfung sowie der Durchführung von Boden- und Grundwasseruntersuchungen. Ein Dokument, mit dem Sie in jedem Fall auf der (rechts-)sicheren Seite sind.

 

Wissenwertes zum Thema

Genehmigungsanforderungen

Die für die Genehmigung von Anlagen relevanten Anforderungen sind in den §§ 4–21 des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG), Teil 2, festgelegt.

Altlasten

Altlasten im Sinne des Bundesbodenschutzgesetzes sind

1. stillgelegte Abfallbeseitigungsanlagen sowie sonstige Grundstücke, auf denen Abfälle behandelt, gelagert oder abgelagert worden sind (Altablagerungen), und

2. Grundstücke stillgelegter Anlagen und sonstige Grundstücke, auf denen mit umweltgefährdenden Stoffen umgegangen worden ist, ausgenommen Anlagen, deren Stilllegung einer Genehmigung nach dem Atomgesetz bedarf (Altstandorte),

durch die schädliche Bodenveränderungen oder sonstige Gefahren für den einzelnen oder die Allgemeinheit hervorgerufen werden.

IED-Richtlinie

Industrieemissionsrichtlinie 2010/75/EU, engl. Industrial Emissions Directive, auch IE-RL: EU-Richtlinie mit Regelungen zur Genehmigung, zum Betrieb, zur Überwachung und zur Stilllegung von Industrieanlagen.

BBodSchG

Bundesbodenschutzgesetz: Verfolgt das Ziel, nachhaltig die Funktionen des Bodens zu sichern oder wiederherzustellen. Hierzu sind „schädliche Bodenveränderungen“ abzuwehren, der Boden und Altlasten sowie hierdurch verursachte Gewässerverunreinigungen zu sanieren und Vorsorge gegen nachteilige Einwirkungen auf den Boden zu treffen.(http://de.wikipedia.org/wiki/Bundes-Bodenschutzgesetz)

Die Referenzen zu unseren aktuellen Ausgangszustandsberichten
finden Sie hier und hier.

Relevante gefährliche Stoffe

Stoffe, die die grundsätzliche Fähigkeit haben, eine Verschmutzung des Bodens oder des Grundwassers auf dem Anlagengrundstück verursachen zu können, und unter die CLP-Verordnung fallen.

CLP-Verordnung

Regulation on Classification, Labelling and Packaging of Substances and Mixtures: Europäische GHS Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen.

IHK Magazin für Düsseldorf und den Kreis Mettmann, Ausgabe 06/15

Artikel zum Thema Ausgangszustandsbericht im IHK-Magazin für Düsseldorf und den Kreis Mettmann von Anselm Elsbroek

Unter der Lupe: Boden und Grundwasser

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Ein Jahr Ausgangszustandsbericht

Fachtagung | 13. – 14. April 2016, Berlin | Genehmigungsmanagement bei Neu- und Umbau von Industrieanlagen

Erfolgreicher Workshop von Elsbroek Ingenieure fand vom 13. - 14. April in Berlin statt.

"Ausgangszustandsbericht nach Industrie-Emissions-Richtlinie (IED)"

 

 

 

Unser Engagement - ELSBROEK INGENIEURE

Wir engagieren uns seit einigen Jahren im Freundeskreis Nepal e.V. und würden uns sehr freuen, wenn Sie den Menschen in Nepal mit einer Spende helfen würden.

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Über uns – Elsbroek Ingenieure

» Elsbroek Ingenieure steht für eine mehr als 25-jährige Erfahrung in Sachen Altlasten und Flächenrevitalisierung. Auch im Geschäftsfeld Ausgangszustandsbericht verfügen wir über eine gewachsene Expertise, die wir bereits in vielen Projekten anwenden konnten. Das Besondere: Wir nutzen konsequent die rechtlichen Spielräume und ermöglichen so pragmatische Lösungen, die Ihnen ein Mehr an Wirtschaftlichkeit bieten. «

  • Seit 2013 am Markt, hat sich ELSBROEK INGENIEURE als fachlich versierter Newcomer, u. a. in punkto Flächenrevitalisierung, etabliert.

  • An seinen Standorten in Düsseldorf und Münster entwickelt das Unternehmen optimale Lösungen.
  • Eine wachsende Zahl an Kunden aus Industrie, Gewerbe und Immobilienwirtschaft profitiert von unserem Know-how.

  • Ein weitverzweigtes Netzwerk, das sich Geschäftsführer Anselm Elsbroek in seiner über 25-jährigen Tätigkeit aufgebaut hat.

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